Informationen aus den Gemeinden

Aktuelles aus Bodelwitz

Informationen der Bürgermeisterin

verschneiter Viehwegverschneiter Viehweg

Sprechzeiten der Bürgermeisterin

Die feste Sprechzeit für die Bürger am Dienstag hat sich als unpraktisch erwiesen. Für Anliegen der Bürger können individuelle Termine vereinbart werden. Ich bin unter meiner Handynummer erreichbar oder rufe zurück. Falls Sie mich nicht erreichen, leitet unsere Verwaltungsgemeinschaft Ihre Probleme oder Anregungen gern an mich oder meinen Stellvertreter Nico Ernst weiter.

Bürgermeisterin:             0173 3807840

Verwaltungsgemeinschaft:         4394-0

Mail:      info@vg-oppurg.de oder buergermeister.bodelwitz@vg-oppurg.de

Winterdienst

Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Bitte denken Sie auch an Ihre Pflicht, die Gehwege zu räumen. Nachfolgend ist ein Auszug aus der Straßenreinigungssatzung abgedruckt. Als Streumaterial kann neben Salz auch Split gewählt werden.

§ 9 Schneeräumung

(1) Neben der allgemeinen Straßenreinigungspflicht haben die Verpflichteten bei Schneefall die Gehwege und Zugänge zu Überwegen vor ihren Grundstücken in einer solchen Breite von Schnee zu räumen, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.

Soweit in Fußgängerzonen (Zeichen 242 StVO) und in verkehrsberuhigten Bereichen (Zeichen 325 StVO) Gehwege nicht vorhanden sind, gilt als Gehweg ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die Eigentümer oder Besitzer der auf der Gehwegseite befindlichen Grundstücke als auch die Eigentümer oder Besitzer der auf

der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Grundstücke zum Winterdienst auf diesem Gehweg verpflichtet. In Jahren mit gerader Endziffer sind die Eigentümer oder Besitzer der auf der Gehwegseite befindlichen Grundstücke, in Jahren mit ungerader Endziffer die Eigentümer oder Besitzer der auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Grundstücke verpflichtet. Die in Frage kommenden Gehwegflächen bestimmt sich nach § 6 Abs. 1 der Satzung, wobei bei den gegenüber-liegenden Grundstücken deren Grundstücksbreite auf die Gehwegseite zu projizieren ist.

Mündet in Straßen mit einseitigem Gehweg auf der dem Gehweg gegenüberliegenden Seite eine Straße ein, so sind die Eigentümer oder Besitzer der Eckgrundstücke verpflichtet, zusätzlich zu der vorstehend festgelegten Gehwegfläche auch den Teil des Gehweges von Schnee zu räumen, der gegenüber der einmündenden Straße liegt, und zwar jeweils bis zur gedachten Verlängerung der Achse der einmündenden Straße.

(2) Die von Schnee geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander gestimmt sein, dass eine durchgehende benutzbare Gehwegfläche gewährleistet ist. Der später Räumende muss sich insoweit an die schon bestehende Gehwegrichtung vor den Nachbargrundstücken bzw. Überwegrichtung vom gegenüberliegenden Grundstück anpassen.

(3) Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang in einer Breite von mindestens 1,25 Meter zu räumen.

(4) Festgetretener oder auftauender Schnee ist ebenfalls - soweit möglich und zumutbar - zu lösen und abzulagern.

(5) Soweit den Verpflichteten die Ablagerung des zu beseitigenden Schnees und der Eisstücke auf Flächen außerhalb des Verkehrsraumes nicht zugemutet werden kann, darf der Schnee auf Verkehrs-flächen nur so abgelagert werden, dass der Verkehr und vor allem auch die Räumfahrzeuge möglichst wenig beeinträchtigt werden.

(6) Die Abflussrinnen müssen bei Tauwetter von Schnee freigehalten werden.

(7) Die in den vorstehenden Absätzen festgelegten Verpflichtungen gelten für die Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr. Sie sind bei Schneefall jeweils unverzüglich durchzuführen.

§ 10 Beseitigung von Schnee- und Eisglätte

(1) Bei Schnee- und Eisglätte haben die Verpflichteten die Gehwege, die Zugänge zu Überwegen, die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang derart und so rechtzeitig zu bestreuen, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für "Rutschbahnen". In Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen findet § 9 Abs. 1 Satz 2 Anwendung. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg findet für die Beseitigung von Schnee- und Eisglätte die Regelung des § 9 Abs. 1 Sätze 3 ff. Anwendung.

(2) Bei Eisglätte sind Bürgersteige grundsätzlich in voller Breite und Tiefe, Zugänge zur Fahrbahn und zu Überwegen in einer Breite von 1,5 m abzustumpfen. Noch nicht vollständig ausgebaute /fertig-gestellte Gehwege müssen in einer Mindesttiefe von 1,5 m, in der Regel an der Grundstücksgrenze beginnend, abgestumpft werden. § 9 Abs. 2 gilt entsprechend.

(3) Bei Schneeglätte braucht nur die nach § 9 zu räumende Fläche abgestumpft zu werden.

(4) Als Streumaterial sind vor allem Sand, Splitt und ähnliches abstumpfendes Material zu verwenden. Asche darf zum Bestreuen nur in dem Umfang und in der Menge verwendet werden, dass eine über-mäßige Verschmutzung der Geh- und Überwege nicht eintritt. Salz darf nur in geringen Mengen zur Beseitigung festgetretener Eis- und Schneerückstände verwendet werden. Die Rückstände müssen nach ihrem Auftauen sofort beseitigt werden.

(5) Auftauendes Eis auf den in den Abs. 2 und 3 bezeichneten Flächen ist aufzuhacken und entsprechend der Vorschrift des § 9 Abs. 5 zu beseitigen.

(6) Beim Abstumpfen und Beseitigen von Eisglätte dürfen nur solche Hilfsmittel verwendet werden, die die Straßen nicht beschädigen.

(7) § 9 Abs. 7 gilt entsprechend.

Winter im Februar 2021

Ein richtig verschneites Dorf, und das nicht nur für ein paar Stunden, gab es lange nicht mehr.

Und dank vieler fleißiger Helfer waren einen Tag nach der schneereichen Nacht vom Sonntag (7.2.) auf Montag (8.2.) alle Bürgersteige wieder begehbar und alle Straßen befahrbar. Ich bitte um Verständnis, dass nicht gleich am frühen Morgen alle Straßen geräumt werden konnten. Denn mit dem Winterdienst ist das so eine Sache. Die Technik muss vorgehalten werden und wird oft nicht gebraucht, weil es selten schneit. Mitarbeiter müssen bereit stehen, am besten auf Abruf, qualifiziert und mit viel Erfahrung. Wir haben zwei Winterdienstverträge für verschiedene Straßen. Wenn dann der ganze Schnee auf einmal kommt, muss der Winterdienst entscheiden, welche Gebiete am wichtigsten sind und zuerst von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Genau genommen ist der Winterdienst in den Anliegerstraßen nur ein Service der Gemeinde, denn gemäß Straßenreinigungssatzung der meisten Kommunen sind die Anlieger für den Winterdienst auf ihrem Straßenabschnitt bis zur Straßenmitte selbst verantwortlich.

Und noch einige Hinweise:

Ich bitte Sie, beim Räumen Ihrer Einfahrt auf die Gehwege zu achten. Es ist keine schöne Arbeit für den Gemeindearbeiter, durch 1,5 m hohe feste Schneeberge einen Fußweg zu schaufeln. Beachten Sie auch, dass die Gehwege wechselseitig geräumt werden müssen. In ungeraden Jahren sind die gegenüberliegenden Grundstückseigentümer zuständig. Die Satzung können sie auf der Internetseite der VG-Oppurg unter „Bodelwitz“ – „Satzungen“ – „Straßenreinigungssatzung“ einsehen.

Der große Schneepflug kann die Kreisstraße nur mit einer bestimmten Geschwindigkeit und mit schräg gestelltem Schild räumen. Das hat zur Folge, dass in mancher Einfahrt wieder Schnee landet – geht nicht anders, einfach wieder wegschieben.

Junge Menschen, die während des Lockdown nicht so richtig ausgelastet sind, dürfen gern ihren Nachbarn beim Schneeräumen helfen. Das macht Spaß, ist gesund und man freut sich dann wieder auf die warme Wohnung.

Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben!

Ihre Bürgermeisterin

Kontakt

Verwaltungsgemeinschaft Oppurg
Am Türkenhof 5
07381 Oppurg

SPRECHZEITEN:

Montag:
08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag:
08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch:
08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag:
08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Freitag:
08:00 - 12:00 Uhr

 

Anfahrt zur VG