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Das Abwasserbeseitigungskonzept (ABK)

Ein ABK ist nach § 48 Absatz 3 Thüringer Wassergesetz alle sechs Jahre fortzuschreiben und zu veröffentlichen. In der Verbandsversammlung vom 16.06.2021 wurde ein neues Konzept von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Verbandgebietes beschlossen. Es wurden viele Maßnahmen im kurzfristigen, mittelfristigen und bis 2035 als langfristigen Betrachtungszeitraum zum Endausbau aufgenommen. Ein klares Zeichen setzte die Verbandsversammlung gemeinsam mit der Werksleitung zur Entwässerung mittels Freigefälle. Druckentwässerung sollte nur noch da eingesetzt werden, wo es keine andere Möglichkeit gibt. Dies ist für unsere Bürger und Bürgerinnen eine positive Entwicklung.

Der Abwasseranschluss von Kleindembach an die zentrale Kläranlage Pößneck soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Nach der neuen Planung ist für 2029 - 2031 der Anschluss unseres Ortsteils Langenorla angesetzt. Langendembach ist im Abwasserbeseitigungskonzept im langfristigen Betrachtungszeitraum von 2033 - 2035 geplant.

Der Antrag des Bündnisses Gemeinde Langenorla, den Anschluss des Ortsteils Langenorla auf 2024 bis 2025 vorzuziehen und Langendembach nicht ins Abwasserbeseitigungskonzept aufzunehmen, wurde einstimmig durch die Verbandsversammlung abgelehnt, da dieser Antrag gegen das Thüringer Wassergesetz verstoße.

Die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Langendembach hatten sich gegen einen Anschluss per Unterschriftensammlung ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Bürgerinitiative hat Bürgermeister Lars Fröhlich in der Verbandsversammlung einen Antrag gestellt, um die Wünsche der Langendembacher umzusetzen. Durch den Zweckverband Wasser und Abwasser Orla soll für das Langendembacher Einzugsgebiet bei der Obersten Verwaltungsbehörde, dem Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden. Begründet wurde der Antrag durch die schwierigen Umstände in Langendembach: nur eine Zufahrt zum Ortsteil, lange Bauzeit durch die Länge des Dorfes und die erwartenden Schwierigkeiten beim Straßenbau. Der Kosten-Nutzenaufwand für den Zweckverband und die Bürgerinnen und Bürger wäre unverhältnismäßig. Der Antrag von Bürgermeister Lars Fröhlich wurde durch die Verbandsversammlung unterstützt und beschlossen. Über die Entscheidung des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz wird die Gemeinde informieren.

 

 

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